Koino

Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung!

Die Bibel - 1. Korinther 14,26

Es ist interessant, was Gott aus so einem Motto für einen Abend alles macht.
Wir hatten heute in der Koino(nia-Gruppe) eine ganz andere Art von Gemeinschaft (was Koinonia übersetzt auch heißt). Wir waren krass offen, haben viel gebetet und ich habe einen Abend erlebt, wie schon lange nicht mehr.
Ich habe es schon bei Twitter geschrieben: ich glaube, Gott hat hier in Tabor echt viel mit uns vor und macht momentan sauviel, womit hier irgendwie keiner (nach meinem Empfinden zumindest) gerechnet hat!

Motivation?!

Schade, wenn Leute (mich eingeschlossen) versuchen andere Menschen, die zu einer Sache richtig motiviert sind oder für sie begeistert sind, auf den vermeindlichen Boden der Tatsachen zurück zu holen.

Heute, da ich einmal Opfer eines solchen Aktes wurde (ich werde das nicht näher erläutern), weiß ich, wie scheiße das ist…

Tassensuppe

Einfach mal eine Tomaten-Tassen-Suppe mit weniger Wasser anrühren und als Soße zum Kartoffelbrei genießen.

Jetzt ist sie weg…

Gestern war es so weit, ich habe meine Verlobte nach Frankfurt an den Flughafen gebracht…
Sie studiert jetzt für ein Semester in London und kommt erst Ende Dezember wieder zurück.
Eine harte, aber sicher auch gute Zeit wartet auf uns; ich bin gespannt!
Das schöne ist, dass Gott mit ihr geht und ich weiß, dass wir uns auf ihn voll und ganz verlassen können!

Sie hat auch vor, von dort öfters zu bloggen, wir dürfen gespannt sein!

Semestereröffnung

Die letzten zwei Tage war es also so weit, das neue Semester wurde mit allerhand Veranstaltungen eingeläutet.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich letztes Jahr Ersti war, aber ich habe das Gefühl, dass die Stimmung irgendwie anders ist, als noch vor einem Jahr. Irgendwie scheint es mir so, als würde sich hier in Tabor etwas bewegen.
Der geistliche Input gestern und der Gottesdienst heute waren sehr inspirierend und bewegend. Die vielen Berichte von Erlebnissen mit Gott im Sommer, die Motivierung fürs neue Semester, das Wiedersehen mit Freunden, die vielen Worte (auch von Dozenten), die deutlich machten, dass Lernen wichtig, aber nicht das Wichtigste ist, usw. hat sehr dazu beigetragen, dass ich mich jetzt richtig auf das neue Semester mit vielen neuen Fächern freue!
Außerdem ist ja eine neue Truppe (die neuen Erstis) eingetroffen und damit auch neue Tabor-Blogger (Raphael, Otti, Sammy und Tobi)! Irgendwie müssen die Verluste aus dem letzten Jahr ja wett gemacht werden. ;)

Breiesser

So wenig man es glauben möchte, der Artikel hat nichts mit meinen momentanen Essensgewohnheiten zu tun. ;)
Heute morgen bin ich beim Lesen des Hebräerbriefes über folgenden Satz gestolpert:

Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise.

Hebräer 5,12

Wenn ich mit diesem Satz im Kopf über mich und meine Mitstudenten nachdenke, dann merke ich, dass es vielen genau so geht, wie da beschrieben ist.
Wie könnten wir auch bereit sein für “feste Speise”?
Ich wurde in meinen Gemeinden nicht wirklich dazu erzogen, so im Glauben vorwärts zu kommen, dass ich auf härtere Kost umstellen konnte. Vielleicht wurde ich das sogar, habe mich nur selbst dabei behindert, ich weiß es nicht.
Für mich steht auf jeden Fall fest, dass dieser Zustand eigentlich nicht erst auf einem Theologischen Seminar geändert werden sollte, sondern schon in der Gemeinde.

Die Frage ist allerdings natürlich, wie man das “hinbekommt”…
Das wird dann wohl meine Herausforderung, wenn ich hier in Tabor fertig bin…

Die Rasur und das Gefühl

Für einen Mann ist es mit der Zeit eine alltägliche Angelegenheit: die Rasur.
Man(n) weiß, wo er mit dem Rasierer (natürlich Nass-) aufpassen muss, damit er sich nicht schneidet und wie er welche Rundung bearbeiten muss, damit sein Gesicht hinterher glatt ist, wie ein Androidenpopo. ;)

Bisher sah das auch für mich so aus, aber ich wusste nicht, wie viel wirklich zu einer erfolgreichen Rasur gehört.
Klar, das Geschick, guter Schaum, ein scharfes Rasiermesser, usw.

Aber, wusstet ihr, dass auch das Gefühl im Gesicht sehr entscheidend zum Ergebnis der Rasur beiträgt?
Durch meine OP ist ein Teil meines Gesichtes taub (richtig, man könnte mit einer Nadel reinstechen und ich würde nichts davon mitbekommen) und genau an diesem Teil ist es unglaublich schwer, zu rasieren. Ich verzweifel jedes mal, wenn ich es auch nur probiere…
Jetzt bin ich sogar schon so weit, dass ich überlege den Gesichts-Haar-Wuchs einfach gedeihen zu lassen, bis das Gefühl wieder da ist. Das Problem an diesem Vorhaben ist nur, dass es bis zu einem halben Jahr dauern kann, oder das Gefühl vielleicht sogar nie wieder zurück kommt…

Naja, jetzt pack ich erstmal meinen Trockenrasierer aus, schäme mich ganz doll dafür und versuche mein Gesicht zu enthaaren…

DVDs

Knapp ein Jahr ist es her, seit ich meine DVD-Sammlung aufgelöst habe.
Es mag vielleicht seltsam klingen, aber ich hätte mir ein Leben ohne DVDs nicht vorstellen können; nun weiß ich es besser.
Trotzdem stelle ich fest, wie mir immer wieder die Finger jucken und ich die Sammlung gerne wieder anfangen würde. Der Sache stehe ich allerdings selbst im Wege, da ich mir keine neuen DVDs kaufen möchte um ihnen nicht wieder so einen hohen Stellenwert in meinem Leben zu geben.
Sollte ich aber tatsächlich die Frau meines Herzens heiraten (was ich momentan schwer vorhabe), dann werde ich auch wieder im Besitz von DVDs sein (sie hat ja welche) und da sehe ich meine Argumentationslinie bröckeln.
Heute fiel mir ein, dass ich das auch geschickt lösen kann, DVDs besitzen zu “dürfen”, ohne in einen Kaufrausch zu verfallen.
Ich habe mir, eigentlich mehr aus Spaß, einen zweiten Wunschzettel bei Amazon erstellt, in den ich alle Filme (und es waren eine ganze Menge) gepackt habe, von denen es sich lohnt, sie zu kaufen.
Der Gedanke dahinter ist, dass ich mir wieder DVDs schenken lasse, aber sie nicht selbst kaufen möchte. Das heißt für mich, dass es nicht schlimm ist, wenn ich keine DVDs habe, ich mich aber an jedem dieser Geschenke freuen kann, da sie echt gut sind.
Wenn ihr also bei der abendlichen Filmauswahl Inspiration sucht oder mich beschenken wollt, dann könnt ihr einfach bei meinem Filme-Wunschzettel bei Amazon vorbei schauen.