Archiv der Kategorie ‘Tabor‘

 
 

Breiesser

So wenig man es glauben möchte, der Artikel hat nichts mit meinen momentanen Essensgewohnheiten zu tun. ;)
Heute morgen bin ich beim Lesen des Hebräerbriefes über folgenden Satz gestolpert:

Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise.

Hebräer 5,12

Wenn ich mit diesem Satz im Kopf über mich und meine Mitstudenten nachdenke, dann merke ich, dass es vielen genau so geht, wie da beschrieben ist.
Wie könnten wir auch bereit sein für “feste Speise”?
Ich wurde in meinen Gemeinden nicht wirklich dazu erzogen, so im Glauben vorwärts zu kommen, dass ich auf härtere Kost umstellen konnte. Vielleicht wurde ich das sogar, habe mich nur selbst dabei behindert, ich weiß es nicht.
Für mich steht auf jeden Fall fest, dass dieser Zustand eigentlich nicht erst auf einem Theologischen Seminar geändert werden sollte, sondern schon in der Gemeinde.

Die Frage ist allerdings natürlich, wie man das “hinbekommt”…
Das wird dann wohl meine Herausforderung, wenn ich hier in Tabor fertig bin…

Urlaub

Heute ist er vorbei, mein Urlaub. Jetzt an seinem Ende kann ich sagen, dass es sehr schön war, vor allem die zwei Tage bei meinen Eltern und die letzten vier Tage, an denen ich auch wirklich Urlaub hatte. Wenn man als Tabor-Student in Tabor bleibt, hat man leider nicht sehr viel von seinem Urlaub (wenn man nur ein einziges Mal ausschlafen will, wird man wegen irgendwelchen Fragen geweckt, …).

Ich werde in Zukunft versuchen meinen Urlaub immer irgendwo außerhalb zu verbringen, weitab von den Pflichten des Alltags, mit viel Zeit zum Ausruhen und für ein gut dosiertes Maß an Unternehmungen, Zeit für Bücher und mit der Frau meines Herzens und für allem für Gott.

Irgendwie vermisse ich diese Zeit jetzt schon, aber vielleicht kann ich etwas dieser Zeit in die Feierabende des restlichen Praktikums hineintragen.

Achso und nachdem ich jetzt mit dem ersten “Durchgang” von “Ich hörte auf die Stille” (Henri J.M. Nouwen) durch bin, habe ich heute auf der Zugfahrt zwischen Koffern und Taschen anderer Leute “High Fidelity” (Nick Hornby) angefangen und muss sagen, dass es sehr entspannend ist, etwas “seichtere” Literatur zu lesen, bei der ich nicht auf jeder zweiten Seite über mein eigenes Leben philosophieren muss…

Also denn, auf ruhige Arbeitstage in denen ich nicht vergesse, wie wichtig Ruhe ist und wie viel man davon hat, wenn man viel Zeit mit seinem Dad im Himmel verbringt!

Motto für das Sommerpraktikum?

Wenn Handarbeit und geistliche Lesung kein Gebet mehr darstellen, sondern zur Art und Weise werden, um Geld zu verdienen oder sich intellektuell zu unterhalten, verlieren wir die Reinheit des Herzens; wir werden gespalten, und unser Blick und unser Denken ist nicht mehr klar und zielstrebig zu einer Einheit gebündelt.

Sommerloch

Die Internet-Pause über die SAP-Zeit hat meiner Blogaktivität alles andere als gut getan, musste ich feststellen.
Vielleicht ist es auch besser so.
Auf der anderen Seite gibt es momentan auch nicht allzu viel zu erzählen; und wenn es dann doch mal was gäbe, dann bin ich abends so erledigt, dass ich direkt schlafen muss…
Da ich momentan mein Sommerpraktikum in Tabor mache, muss ich morgens auch weiterhin früh aufstehen und habe somit erst einmal keine Erholung vom Lernstress, aber so ist das Leben nun einmal.
Ich werde die nächsten Wochen nicht mit aller Gewalt nach Themen suchen, die ich bloggen kann, aber vielleicht ergibt sich ja doch etwas.

Es hat sich gelohnt!

So etwas habe ich noch nie gemacht! Ich habe noch nie irgend etwas für das Lernen pausiert und schon gar nicht so viel gelernt wie in den letzten Wochen.
Die Ergebnisse können sich allerdings (für meine Verhältnisse der letzten beiden Semester) sehen lassen! Ich werde sie hier nicht schreiben, aber das, was ich schon rausbekommen habe, ist echt gut gelaufen!

Jetzt heißt es entspannen (zumindest 1,5 Tage) und dann geht es wieder rund.

Die TEF-Vorbereitungen stehen vor der Tür und irgendwann soll ich ja auch noch operiert werden (wenn ich da nur endlich einen Termin hätte)…

pfeifende Spatzen

Was in Tabor ja sowieso jedem bekannt ist, soll nun auch den anderen kund getan werden:
Die SAP (Semesterabschlussprüfung) Vorbereitungszeit beginnt “im Prinsiep” diese Woche.
Für mich heißt das im Klartext:

Blogpause bis zum 20.06.

Danach geht es hier dann wieder weiter. ;) Eine schöne Zeit euch allen!

Fleischlos grillen



Eine sehr gute Gelegenheit, mit anderen (also ihm und ihm) ein gemütliches Abendessen zu verleben, ist fleischlos zu grillen.
Dazu noch ein Bier(-mischgetränk) und ein leckerer Salat und schon ist es perfekt… Fast zumindest, wenn da nicht der Regen dazwischen gekommen wäre.
Aber, wir sind ja nicht aus Zucker und die Pilze, Paprika, der Mais, das Tofu, usw. ja auch nicht.

Sprachenlernermutigung per SMS

Den folgenden Spruch hat mir mein Dad aus seinem Urlaub per SMS geschickt:

Theologie treibt die biblischen Sprachen so, dass vor allem die hebräischen Vokabeln uns anlachen und die biblischen Sprachen in ihrer Semantik und Grammatik erkennbar werden als Konsequenz kontingenter Kondeszendenz, in denen sich der lebendige Gott selbst abgebildet, ja imponiert hat.

Heinzpeter Hempelmann