Archiv der Kategorie ‘Lifestyle‘

 
 

Kleiderordnung

In Tabor ist es üblich, dass bei bestimmten Anlässen ein gehobenerer Kleidungsstil an den Tag gelegt wird. Als einer, der gerne Anzug und Krawatte trägt ist es für mich der ideale Zeitpunkt endlich so rumzulaufen, wie es mir gefällt ohne, dass ich gleich als Streber oder Stock-im-Arsch-Typ bezeichnet werde.
Gerne fordere ich das auch von den anderen ein, da es sich ja auch so “gehört”, dass man sich schick anzieht.

Heute Abend war mal wieder so ein Anlass und es waren erheblich viele Menschen “gut gekleidet”. Eigentlich habe ich keinen gesehen, bei dem es nicht so war, außer… bei mir.
Ich hatte bis um 1800 gearbeitet, dann mit Bine telefoniert und bin von dem Telefonat direkt zu dem Familienabend (Ersties erzählen, wie sie nach Tabor kamen; ziemlich krasse Geschichten, die zeigen, wie Gott in den Leben der Menschen wirkt!).
Als ich in den Raum trat, wusste ich bescheid:
Ich hätte mich vorher umziehen sollen…
In dem ganzen Trubel hatte ich vergessen, mir ein Hemd und ein Jackett anzuziehen…
Zu allem Überfluss lobte unser Seminardirektor auch noch all jene, die sich schick gemacht hatten…

Der Abend war mir wieder einmal eine Lehre.
Nicht wegen der krassen Geschichten, die sicher die Mehrheit der Menschen berührt hat, sondern wegen meiner Einstellung gegenüber den anderen Menschen.
Normalerweise verurteile ich die, die so angezogen sind wie ich es heute war und unterstelle ihnen, dass sie es mit voller Absicht gemacht haben.
Seit heute Abend weiß ich, dass das nicht immer der Fall sein muss und dass es tatsächlich auch ziemlich “alltägliche” Gründe für so einen Kleidungsstil geben kann.
Ich hoffe, dass ich mir das merken kann und in Zukunft etwas gnädiger mit “Modesündern” umgehe, als ich das bisher getan habe.

Radfahrer und Ampeln

Heute ist mir etwas interessantes aufgefallen:

Es gibt viele Radfahrer, die bei einer roten Ampel auf den Gehweg ausweichen, wenn die Ampel rot ist.
Hat man es eilig und würde in Gefahr kommen, wenn man über die rote Ampel brettert, dann könnte ich zumindest einen inneren Gedankenzusammenhang verstehen, aber:
Wenn auch ein Überqueren der roten Ampel absolut sicher wäre (weil z.B. keine anderen Fahrzeuge “kreuzen”), wieso wechselt man dann auf den Gehweg?
Fühlt man sich dadurch weniger schlecht, weil man nicht verbotenerweise die rote Ampel überfahren, sondern nur verbotenerweise auf dem Gehweg gefahren ist?

Ich raff uns Menschen manchmal einfach nicht. :D

Mensch vs. Geldbeutel

Heute rief mich jemand von der Sparkasse an und erklärte mir, dass ich jetzt (mit 22) kein kostenloses Jugend-Girokonto mehr haben darf.
Somit blieb mir nur folgende Entscheidung:
Entweder, ich zahle zukünftig Geld für das Konto, oder ich stelle mein Konto auf ein PC-Konto um.
Die Entscheidung für das PC-Konto hätte zur Folge, dass ich kein Recht mehr auf Bedienung am Schalter habe (außer Beratung).
Ich muss mich also zwischen einem kostenaufwändigen Konto und einem ohne Menschenkontakt entscheiden…

Da ich sowieso fast alles per Online-Banking mache, habe ich mich für die kostenlose Variante ohne Menschen entschieden, aber komisch war es mir bei der Entscheidung schon…

in der Not

Manche Investitionen plant man, andere überfahren einen einfach ungefragt…

So blieb diese Woche meine Uhr stehen und da ich mich ohne Uhr immer so ein bisschen nackt fühle, musste also eine Neue her.
Heute kam sie endlich und ich muss schon sagen, dass sie doch schon sehr hübsch aussieht und sich gut am Arm anfühlt.
Endlich kann ich mich wieder an die Öffentlichkeit trauen, ohne andauernd rot zu werden. ;)

Da grün ja das neue schwarz ist, sollte ich vielleicht (zulasten von Quelle) noch erwähnen, wie groß der Karton war, in dem die Uhr kam (der Ordner ist dafür da, dass man einen Größenvergleich hat):

Leopard


Dank des Geldes, das ich von meinen Onkeln und Tanten zum Geburtstag bekommen habe (DANKE!!!), konnte ich mir endlich Mac OS X Leopard zulegen!
Schon nach einem halben Testtag habe ich einige sehr gute Verbesserungen gefunden:

  • Vorschau (zeigt pdf-Dokumente jetzt besser an)
  • Finder (lässt sich endlich in der Ansicht bearbeiten)
  • Dock (man kann Ordner direkt dort öffnen lassen, wodurch ich an gewisse Daten schneller heran komme)
  • mehrere Desktops
  • iCal ist leichter zu bedienen
  • Aussehen (noch viel spaciger und schöner als vorher!)

Weitere positive Aspekte werde ich vermutlich noch feststellen. ;)

Sex, Drugs & Death

Ich kann mich ihm und ihm nur anschließen.
Viel kann ich im Moment darüber nicht sagen, weil ich ziemlich sprachlos bin…

Koino

Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung!

Die Bibel - 1. Korinther 14,26

Es ist interessant, was Gott aus so einem Motto für einen Abend alles macht.
Wir hatten heute in der Koino(nia-Gruppe) eine ganz andere Art von Gemeinschaft (was Koinonia übersetzt auch heißt). Wir waren krass offen, haben viel gebetet und ich habe einen Abend erlebt, wie schon lange nicht mehr.
Ich habe es schon bei Twitter geschrieben: ich glaube, Gott hat hier in Tabor echt viel mit uns vor und macht momentan sauviel, womit hier irgendwie keiner (nach meinem Empfinden zumindest) gerechnet hat!

Motivation?!

Schade, wenn Leute (mich eingeschlossen) versuchen andere Menschen, die zu einer Sache richtig motiviert sind oder für sie begeistert sind, auf den vermeindlichen Boden der Tatsachen zurück zu holen.

Heute, da ich einmal Opfer eines solchen Aktes wurde (ich werde das nicht näher erläutern), weiß ich, wie scheiße das ist…