Archiv der Kategorie ‘Glaube‘

 
 

Urlaub

Heute ist er vorbei, mein Urlaub. Jetzt an seinem Ende kann ich sagen, dass es sehr schön war, vor allem die zwei Tage bei meinen Eltern und die letzten vier Tage, an denen ich auch wirklich Urlaub hatte. Wenn man als Tabor-Student in Tabor bleibt, hat man leider nicht sehr viel von seinem Urlaub (wenn man nur ein einziges Mal ausschlafen will, wird man wegen irgendwelchen Fragen geweckt, …).

Ich werde in Zukunft versuchen meinen Urlaub immer irgendwo außerhalb zu verbringen, weitab von den Pflichten des Alltags, mit viel Zeit zum Ausruhen und für ein gut dosiertes Maß an Unternehmungen, Zeit für Bücher und mit der Frau meines Herzens und für allem für Gott.

Irgendwie vermisse ich diese Zeit jetzt schon, aber vielleicht kann ich etwas dieser Zeit in die Feierabende des restlichen Praktikums hineintragen.

Achso und nachdem ich jetzt mit dem ersten “Durchgang” von “Ich hörte auf die Stille” (Henri J.M. Nouwen) durch bin, habe ich heute auf der Zugfahrt zwischen Koffern und Taschen anderer Leute “High Fidelity” (Nick Hornby) angefangen und muss sagen, dass es sehr entspannend ist, etwas “seichtere” Literatur zu lesen, bei der ich nicht auf jeder zweiten Seite über mein eigenes Leben philosophieren muss…

Also denn, auf ruhige Arbeitstage in denen ich nicht vergesse, wie wichtig Ruhe ist und wie viel man davon hat, wenn man viel Zeit mit seinem Dad im Himmel verbringt!

Motto für das Sommerpraktikum?

Wenn Handarbeit und geistliche Lesung kein Gebet mehr darstellen, sondern zur Art und Weise werden, um Geld zu verdienen oder sich intellektuell zu unterhalten, verlieren wir die Reinheit des Herzens; wir werden gespalten, und unser Blick und unser Denken ist nicht mehr klar und zielstrebig zu einer Einheit gebündelt.

Gebet als Strafe?

Ich erlebe es in letzter Zeit immer häufiger, dass Leute in einer Runde dazu “verdonnert” werden zu beten, wenn sie etwas verbockt haben.
Ist es so schlimm, mit jemandem zu reden, den man liebt?
Wollen wir nicht eigentlich als Christen beten?
Müssten wir uns nicth sogar fast darum “prügeln”?
Was läuft falsch bei öffentlichen Gebeten, wenn es keiner machen will?
Müssen wir gar an manchen Stellen das Beten lassen, wenn die Leute sich nur gezwungen fühlen, es zu tun?

Just thinking…

Forschet in der Schrift

Momentan lese ich “Forschet in der Schrift” von Watchman Nee.
Mein Dad hat es mir empfohlen und meinte, dass ich zumindest den ersten Teil des Buches lesen sollte.
Im ersten Teil geht es um den Leser der Bibel, da Watchman Nee der Meinung ist, dass einem auch noch so tolle Methoden beim Bibellesen nichts bringen, wenn man nicht die richtigen Voraussetzungen zum Lesen mitbringt.

Ich bin noch nicht fertig und habe mich schon in einigem wiedergefunden.
Ein Absatz hat mir besonders gut gefallen (auch im Zusammenhang mit meinem Studium):

Wir müssen uns mit Genauigkeit vor Gott zur Gewohnheit machen. Wenn wir nicht sorgfältig sind, entgeht uns nur die göttliche Genauigkeit - zu unserem Schaden. Menschen mit einem Hang zur Oberflächlichkeit finden bei ihrem Bibelstudium nicht das Geringste heraus.

Watchman Nee - Forschet in der Schrift, S. 43

Er nennt noch viele andere Voraussetzungen für ein effektives Bibelstudium, aber ich habe noch einiges davon vor mir. Ich bin gespannt.

Nachtrag: Ich würde sagen, das Buch kann man, neben “Gemeinsames Leben” von Bonhoeffer, ruhig den Ersties empfehlen.

Danke sagen

Heute morgen haben Jonathan und ich zusammen Psalm 33 gelesen und inspiriert davon unsere Gebetszeit hauptsächlich mit Danken verbracht. Es ist viel schöner, erfrischender und motivierender, wenn man sich überlegt, wofür man Gott alles danken kann.
Plötzlich sieht die Welt für einen viel besser aus und man verliert dieses kritische Denken.
Wir sollten viel öfter versuchen, an all die Dinge zu denken, die genial in dieser Welt sind!

Einen angenehmen Tag wünsche ich. :)

Höre-Spiegel

Endlich habe ich es umgesetzt!
Spiegel

Schwärmen vs. Kritisieren

Es ist sehr schade, aber ich musste heute feststellen, dass wir es nur sehr selten schaffen von einer Sache zu schwärmen…
Oft fängt ein Gespräch (beim Essen, in der Kaffepause, mit Freunden, …) sehr positiv an, dann nennt einer einen kritischen Aspekt und schon fällt die ganze Runde mit in die Gesellschafts-, Christen-, Tabor-, Gemeinde-, Menschenkritik ein.
Leider ist es schon eine Weile her, dass ich ein Gespräch erlebt habe, bei dem alle (oder zumindest die Mehrheit) sich zu einem Thema die ganzen positiven Aspekte erzählt haben.
Wann habe ich es überhaupt schon miterlebt, dass Christen so von Jesus und seiner Liebe schwärmen, wie sie von ihrem Lieblingsverein nach gewonnener Meisterschaft schwärmen (wenn nicht mal wieder der Sturm oder die Abwehr zu schwach waren oder sie nur Glück gehabt haben, …)?

Irgendwie schade eben…

Start in die Ehe!

So hieß das Seminar von Team.F, das wir am Wochenende besucht haben.
Ich kann es jedem Paar, das heiraten möchte nur empfehlen, weil man viele Fragen mal von einer anderen Seite angeht, oder sich überhaupt einmal Gedanken über verschiedene Themen macht (Rollenverständnis, richtig streiten, Ziele, …).
Jetzt müssen wir nur noch die dicke Mappe für uns durcharbeiten und dann kann die Hochzeit kommen. ;)

Nachtrag: Wegen der neuen Kontakte dort habe ich mich übrigens wieder entschlossen mich beim StudiVZ anzumelden (die AGB-Sache wurde ja entschärft…).

Nachtrag 2: Auf dem Seminar waren übrigens sehr viele (verlobte) Paare in unserem Alter und sogar eines, das kürzer als wir zusammen ist und trotzdem schon verlobt ist. So viel zu dem Thema “das passiert nur in Tabor”. ;P