Liebe

Momentan lese ich “Der Weg des ungezähmten Mannes” von John Eldrege in dem dieser verschiedene Phasen des Mannwerdens und Mannseins beschreibt. Eine Phase ist die Phase des Liebhabers.
In dieser Phase geht es, man höre und staune, nicht vordergründig um Frauen, was man ja vermuten hätte können, sondern allgemein um Liebe, vor allem der zu Gott (der laut Eldrege der beste Liebhaber der Welt ist).
Das ganze Kapitel hat mich noch ne Weile beschäftigt und ich kam dabei irgendwie auf die Stelle im 1. Korintherbrief über die Liebe. Da geht es ja auch nicht nur um die Liebe zwischen Frau und Mann, sondern um die Liebe zwischen Menschen.
Damit es ich mal was neues zu Gesicht bekomme, habe ich mir die Stelle mal in der Volxbibel, einer modernen Bibelübertragung (bitte jetzt keine Diskussionen über die Volxbibel hier), nachgeschlagen und der Text, der dort steht, hat mich ziemlich berührt:

Liebe ist entspannt, sie mag Menschen, sie ist nett zu Leuten. Neid ist für sie ein Fremdwort, sie sieht nicht von oben auf andere runter, angeben hat sie nicht nötig und sie markiert auch nie den dicken Macker. Liebe will Leute nie fertig machen, und sie will auch nicht das fetteste Stück vom Kuchen haben. Liebe lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, und sie verzeiht, wenn man link zu ihr war. Sie hat keinen Bock drauf, wenn jemand abgelinkt und ungerecht behandelt wird. Sie feiert, wenn die Wahrheit siegt und alles gerecht zugeht. Die Liebe ist nicht totzukriegen, sie hört nie auf zu vertrauen, sie verliert nie die Hoffnung, sie übersteht jede Krise.

Ich wünschte, ich hätte nur die Hälfte dieser Liebe und kann nur weiter beten, dass Gott mir immer mehr von dieser Liebe gibt…


 
 
 

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