Lobpreis
Wo das Herz nicht mitsingt, dort gibt es nur das greuliche Durcheinander menschlichen Selbstruhms.
Dietrich Bonhoeffer - Gemeinsames Leben (Seite 50)
Geschrieben am Sonntag, 07. Oktober 2007
und abgelegt unter Gebet, Glaube, Sprüche.
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6 Kommentare zu “Lobpreis”
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13. Oktober 2007 um 14:00
da kenne ich auch ein sehr schönes Lied von Manfred Siebald: Hört!
Da heißt es:
“Lieder kommen Lieder gehn! Von dem Liedertreiben wird nur eines bleiben: Singt das Lied der Lieder von dem Herrn der Herren, gebt ihm eure schönsten Melodien. Singt es immer wieder, singt es ihm zu Ehren, gebt das beste was ihr habt für ihn!”
19. Oktober 2007 um 19:46
auf Seite 51 schreibt er: “Es gibt einige Feinde des einstimmigen Singens, die man in der Gemeinschaft mit aller Rigorosität ausmerzen muß. [...] die improvisierte zweite Stimme [...] tötet [...] Wort und Ton.”
Also - nieder mit unserem Chor!?
Die ganze Stelle in diesem Buch ist recht seltsam. Was hat der Mann nur gegen Mehrstimmigkeit? Er verbietet ja sogar das oktavierte Singen, wenn man mal nicht an die hohen Töne kommt… Krass, der!
19. Oktober 2007 um 22:49
Ich glaube, da hast du ihn missverstanden. Er ist nicht gegen einen Chor, sondern hält nichts von “stimmlichen Abweichungen”, weil diese dazu dienen, die einzelne Person aus der Gruppe herauszuheben (was ja dann nichts mehr mit Demut und so zu tun hat).
Es geht ihm ja um gemeinsamen Gesang in der Morgenandacht und nicht um eine Extraveranstaltung (wobei er beim Chor wohl auch dagegen wäre, wenn einer sich durch seine Stimme profiliert…).
20. Oktober 2007 um 15:30
Also ich saß erst gestern Abend wieder mit der Verena zusammen am Klavier und das war total toll…sie hat improvisiert und ich hab normal gesungen…das ist echt gut…wobei man dabei sagen muss, dass wir ja auch nur zu zweit waren…da kann man sich ja nun wirklich nicht richtig herrausheben…
Im Chor ist das glaub ich auch nochmal anders…da ziehen ja alle an einem Strang und formen zusammen eine ganze Harmonie…
Ich sehe schon in der improvisierten zweiten Stimme eine Schwierigkeit…natürlich hört es sich gut an, aber wie der Zölli schon sagte…man stellt sich doch schon sehr in den Mittelpunkt…zumindest ist mir das bei mir selbst aufgefallen…ich kann ja nicht über die Motivation von anderen Leuten sprechen…
26. Oktober 2007 um 14:38
Aber warum sind dann in vielen Gemeindeliederbüchern die Lieder vierstimmig abgedruckt?
26. Oktober 2007 um 15:50
Wenn ich richtig aufgepasst habe glaube ich, dass es um die improvisierte zweite Stimme geht…