Monatsarchiv für Februar 2006

 
 

Indische Legende

Als Gott den Mann erschaffen hatte, stellte er fest, dass er alles verfügbare Material verbraucht hatte. Es gab nichts Festes, Greifbares mehr, woraus er die Frau bilden konnte.
Gott dachte lange Zeit nach. Dann nahm er die Rundheit des Mondes, die Biegsamkeit einer Weinranke, das Zittern des Grases, die Zartheit des Schilfs und das Blühen der Blumen, die Leichtigkeit der Blätter und die Heiterkeit der Sonnenstrahlen, die Tränen der Wolken und die Flüchtigkeit des Windes, die Furchtsamkeit eines Hasen und die Eitelkeit eines Pfaues, die Weichheit einer Vogelbrust und die Härte eines Diamanten, die Süße des Honigs und die Grausamkeit eines Tigers, das Brennen des Feuers und die Kälte tiefen Schnees, die Geschwätzigkeit einer Elster und das Singen einer Nachtigall, die Falschheit einer Schlange und die Verlässlichkeit einer Löwin.
Gott mischte alle diese Elemente und schuf daraus die Frau und gab sie dem Mann.
Nach einer Woche kam der Mann wieder und sagte:
„Herr, das Wesen, das du mir gegeben hast, macht mir keine Freude. Sie redet ununterbrochen und quält mich so sehr, dass ich gar keine Ruhe mehr habe. Sie besteht darauf dass ich mich ihr ständig widme, und so gehen meine Stunden dahin. Sie regt sich über jede Kleinigkeit auf und führt ein müßiges Leben. Ich will sie dir zurückgeben, denn ich kann nicht mit ihr leben.“
Gott war einverstanden und nahm sie zurück.
Nach einer Woche kam der Mann wieder zu Gott und sagte: „Herr, mein Leben ist leer, seit ich dir die Frau wieder zurückgegeben –wie sie tanzte und sang, wie sie mich aus den Augenwinkeln ansah, wie sie mit mir redete und sich an mich schmiegte. Sie sah so schön aus, und es war so gut sie zu berühren. Ich hörte sie so gerne singen und lachen. Bitte gib sie mir doch zurück.“
Gott war einverstanden und gab sie ihm wieder.
Aber drei Tage später kam der Mann wieder und sagte: „Herr, ich verstehe einfach nicht – ich kann es nicht erklären, aber nach all meinen Erfahrungen mit der Frau bin ich doch zu dem Ergebnis gekommen, dass sie mir mehr Ungelegenheiten als Freuden macht. Ich bitte Dich daher, nimm sie wieder zurück! Ich kann nicht mit ihr leben!“
Gott antwortete: „Du kannst aber auch nicht ohne sie leben!“

Ich denke zwar, dass die Schöpfung anders verlaufen ist, aber trotzdem finde ich die Legende schön und ich finde, sie hat etwas Wahres.
Danke an Chris, der sie mir per Mail geschickt hat!

Fasching

Normalerweise bin ich der absolute Faschingsmuffel.
Ich halte nichts davon, überglücklich und fröhlich zu tun, sich total zu besaufen und dabei noch lächerliche, oder abartige Kostüme anzuhaben (obwohl ich den Aufwand, der dabei betrieben wird, durchaus bewundere!).
Heute allerdings musste ich schon ziemlich lachen.
Jedes Jahr organisiert der 13ner-Jahrgang die Polonaise, die alle Schüler aus den Klassen holt um sie auf den Schulhof zu bringen und dort zu feiern. Eine etwas komische Tradition, aber heute war sie durchaus amüsant. :D
Da gingen also aus unserem ca. 120-Mann/Frau-starken Jahrgang so um die 20 Leute los, um mit komischer Musik die Schüler aus den Klassen zu holen.
Das dumme an der Sache war nur, dass alle und zwar wirklich alle Schüler das zum Anlass genommen haben, nach Hause zu gehen. So hüpften die 20 13ner fröhlich durchs Schulhaus und den einzigen Zweck, den sie erfüllten, war, dass die anderen Schüler aus hatten.
Ich musste dabei so lachen, weil sich mein Jahrgang damit absolut zum Deppen gemacht hat, aber ok, was erwartet man, es ist ja schließlich Fasching. :P

Männerspielzeuge - Part II: iPod nano

Meine Schwester hat gerade Besuch von einigen Freunden.
Einer dieser Kumpels hat heute morgen frecherweise seinen iPod nano ausgepackt.
Natürlich hatte er sofort meine absolute Aufmerksamkeit!
Das geniale an diesem Mp3-Player ist, dass er schön klein ist (passt in die kleine Tasche einer Jeanshose), dabei natürlich auch leicht, viel Speicher hat, sich super bedienen lässt (Menüführung durch eine Art Touchpad) und naja, einfach suuper ist.
Das kleinste Modell (1 GB) kostet auch “nur” 159 Euro.
Ich denke, dass ich mir, sobald ich arbeite und mir einen PDA, ein Powerbook und Paint-Shop-Pro gekauft habe, einen iPod zulegen werde!

Billige, gute Homepage

Von Google gibts jetzt nen neuen Service.
Alle, die einen Gmail-Account haben, können sich jetzt eine Homepage einrichten.
Das Ganze ist absolut einfach und man hat 100 MB Speicher, sowie unendlich Traffic. Das hört sich gut an und ist es auch.
Natürlich habe ich mich nicht sonderlich angestrengt, aber immerhin habe ich das Teil schommal getestet.
Was dabei rausgekommen ist, sieht man hier.
Macht irgendwie kräftig Spaß, damit rumzuspielen. Mal schaun, was ich damit noch so alles anstelle. :D

Idee im Spiegel

Die besten Ideen, egal um was es dabei geht (Hausaufgaben, Predigt, Jugendkreisthema, Bewerbungen, Versprechen, Aufgaben, …) kommen mir ja in unserem kleinen schnuckligen Bad (Dusche, Waschbecken, WC).
Nun habe ich nur ein Problem, mir diese Vielfalt an Ideen zu merken.
Wenn das ganze auf der Schüssel passiert, wäre das durchaus nicht tragisch. Block und Kuli nebenhin legen und einfach aufschreiben.
Beim Zähneputzen und Duschen ist das schon komplizierter.
Ich dachte auch schon an einen Spiegel, der Gedanken lesen kann und diese dann ausdruckt, aber irgendwie musste ich diese Idee auf Grund ihrer Surrealität verwerfen.
Auch wurde der Stift, mit dem man auf dem Spigel, oder den Fließen in der Dusche schreiben kann und der nicht abgeht, außer man wischt ihn absichtlich weg, noch nicht erfunden.
Es wäre ja auch sehr schwer zu schreiben, wärend meine elektrische Zahnbürste brav ihre 3 Minuten runterrattert…
Naja, irgendwann wird mir wohl noch der zündende (nein, ich will nichts abfackeln und mit Feuer will ich auch nicht schreiben) Gedanke…

Gebetshaltung

Heute im Gottesdienst ist mir was auf- / eingefallen:
Wir beten immer mit gesenktem Kopf, gefalteten Händen und im Sitzen… WIESO???

Ich mein, in der Bibel beten die Menschen doch meistens auf den Knien, oder?
Außerdem heißt es doch oft auch, dass sie irgendwohin schauen (meistens zum Himmel), was mit geschlossenen Augen nicht möglich wäre…
Und da wären noch die Arme (zumindest bei Moses), die gen Himmel gestreckt werden.

Wieso beten wir also immer in so einer Haltung? Ich finde es nicht schlecht, oder so, aber warum machen wir das? Wie kam man auf die Idee, man müsse seine Augen schließen (bekommt man ja scho als Kind beigebracht) und seine Hände falten?

Ich glaube, ich werde da noch eine Weile drüber nachgrübeln müssen…

Streik

Angesichts meines etwas ungenügenden Lebensstils (wenig Schlaf, viel PC) in letzter Zeit, sowie den vielen Viren, die sich momentan ihren Weg durch den Wetteraner Luftraum bahnen, hat sich mein Körper zu einem Generalstreik entschieden.
So war ich jetzt einige Tage außer Gefecht gesetzt und konnte nicht wirklich irgend etwas Sinnvolles zu Wege bringen.
Das ist auch der Grund, wieso ich nicht online war, oder mich auch sonstwie irgendwo gemeldet habe.
Aber, jetzt bin ich wieder da. Habe um die 20 Stunden Schlaf aufgeholt und mich mit Bonbons und Tee vollgepumpt.
Mein Körper hat zwar noch nicht ganz aufgegeben, aber die meisten Arbeiter tun jetzt wieder das, was sie auch sollten, so dass ich einigermaßen einsatzbereit bin .;)

God is great!

“God is wise and powerful!
Praise him for ever and ever.
He controls the times and the seasons;
he makes and unmakes kings;
it is he who gives wisdom and understanding.
He reveals things that are deep and secret;
he knows what is hidden in darkness,
and he himself is surrounded by ligth.
I praise you and honour you, God of my ancestors.”

Daniel 2,20-23

War am Sonntag im IWS dran. Ich finds einfach genial, wie Gott ist und da passt dieser Lobgesang Daniels auch sehr gut!