Aus und vorbei!

Wie bereits angekündigt, wird dieses Blog von mir geschlossen.

Das bedeutet zwar nicht das Ende meines Bloggens, aber das Ende des Duschwuschels.

An dieser Stelle geht es nach meiner Hochzeit mit dem Bloggen weiter (also RSS-Feed umbestellen, wenn ihr weiterlesen wollt).

Bis dahin werde ich auf meine Prüfungen lernen, meinen ersten eigenen Umzug und meine Hochzeit vorbereiten, sowie diverse ToDo-Listen verkürzen.

Man liest sich!

Bad Homburg?!

Wie ich ja schon geschrieben habe, werde ich ab Juli in Bad Homburg wohnen.
Die Frage ist jetzt natürlich, wozu ich so weit weg ziehe, wo ich doch weiterhin in Tabor studiere.
Der Grund ist ganz einfach zu finden:
Zum einen heirate ich im Juli (und nach einer Hochzeit zieht man meistens um) und zum anderen wird meine (dann) Frau ihr PivD-Jahr (”Prediger im vorbereitenden Dienst” eine Art Anerkennungsjahr) in der Evangelischen Gemeinschaft Bad Homburg machen, bzw. genauer gesagt in deren Jugendarbeit.
Da es unklug wäre von einer Arbeitsstelle, die so sehr auf Beziehungsarbeit baut, weit weg zu wohnen, haben wir uns dazu entschieden, dass wir nach Bad Homburg ziehen (in die Wohnung von Heiko) und ich einfach jeden Tag nach Marburg zum Studium pendle.
Die Zugfahrten (jew. 1,5h) werde ich immerhin mit lesen, Musik/Podcasts hören, lernen und chillen verbringen können.

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Abschied nehmen

Ein Jahr lang war ich jetzt im Teenkreis “Parkdeck hinter die Ahrens” als Praktikant, wobei “ein Jahr” übertrieben ist, da ich leider hin und wieder aufgrund von Verletzungen ausgefallen bin.
Es war ein sehr bewegtes Jahr für mich.
Nicht nur, dass es im Teenkreis nicht immer einfach für mich war, ich musste auch mehr zu mir selbst finden, aus meinen Fehlern lernen und lernen mich auf Menschen einzulassen, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe um sie besser kennen zu lernen.
Und, was soll ich sagen, es hat sich jedes einzelne Mal gelohnt, an dem ich Freitag-Abends dort war.
Als ich gestern den Kreis das letzte Mal besuchte, merkte ich, wie sehr mir jeder einzelne der Teens ans Herz gewachsen war und wie sehr ich sie mochte. Wir sind total lange gesessen und ich wollte nicht heim, weil ich nicht Abschied nehmen wollte (immerhin sehen wir uns auf meiner Hochzeit!!!).
Zum Abschied bekomme ich von ihnen ein T-Shirt (es muss noch trocknen), das ich in Ehren halten werde!

Und zum Schluss noch die größte Einsicht, die ich in diesem Jahr gewonnen habe:

Es zählen die Menschen und nicht das Programm, das du vorbereitet hast.

iPod Nano

Foto 447Heute war es endlich so weit:
Nachdem mein letzter Versuch von Sparhandy abgewiesen wurde, habe ich jetzt mit dem Mai-Bundle einen iPod Nano (4GB) in silber bekommen.

Mit dem iPod werde ich mir die langen Zugfahrten zwischen Bad Homburg und Marburg in den nächsten beiden Semestern versüßen (wieso ich fahren muss, erkläre ich noch in einem anderen Blogeintrag).

Heute hatte ich allerdings schon einmal Spaß mit ihm. Die Ergebnisse können bei Flickr begutachtet werden.

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Krankenhaus

Heute trete ich meinen (hoffentlich) letzten Kiefer-bedingten Krankenhausaufenthalt an.
Die Platten und Schrauben der letzten OP müssen entfernt werden.
Die OP dafür wird ca. eine halbe Stunde dauern (die letzte dauerte ca. 8h) und ich muss danach noch bis Sonntag im Krankenhaus bleiben (und hoffentlich eine Menge lesen).

Ist also alles nicht so dramatisch. ;)

Bis denne!

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Traurig


In ein paar Tagen soll in Marburg der 6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge statt finden.
Da dort auch Redner auftreten, die dem Thema Homosexualität aus christlicher Hinsicht kritisch gegenüber stehen (ich habe mir meine Meinung dazu noch nicht gebildet und möchte das mit diesem Beitrag auch nicht machen), ruft nun ein Aktionsbündnis dazu auf, den Kongress zu verhindern.
In einem Land von Meinungsfreiheit finde ich es vollkommen ok, wenn sich Leute gegen Redner wehren und vielleicht sogar demonstrieren. Sie dürfen Blogs einrichten, twittern, Flyer auslegen und auch sonst so vieles, wie ihnen einfällt.
Was ich allerdings zu sehen bekam, als ich mich nach den Spray-Aktionen an den Gebäuden Tabors (siehe Bild oben) und noch vielen anderen (Wohn-)Häusern (ich hoffe, dass es nur Sympatisanten und niemand des Aktionsbündnisses selbst waren) ein bisschen über dieses Aktionsbündnis informierte stimmte mich in zweierlei Hinsicht traurig:

1. Die redaktionelle Professionalität der “Gegner”
Was ich auf vielen der Blogs zu lesen bekam, war hauptsächlich polemisches Gefasel über die fundamentalen und erzkonservativen Evangelikalen, die allesamt böse sind, weil sie Homosexuelle nicht respektieren.
Mir wurde immer gesagt, ich solle vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen, da man häufig nicht einmal im eigenen Familien-/Freundeskreis einer Meinung sei. Bei vielen Artikeln allerdings, die ich gelesen habe, fühlte ich mich als Evangelikaler doch in Schubladen gesteckt, in denen ich mich absolut nicht zu Hause fühlen würde und ich weiß, dass es sehr vielen anderen “Evangelikalen” genau so geht.

2. Die redaktionelle Professionalität der Christen (in der Vergangenheit und heute)
Die Artikel auf den Blogs erinnerten mich aber auch an viele Artikel, die ich in christlichen Zeitschriften oder Flugblätten gelesen habe. Es ist häufig dasselbe Spiel:
Man informiert sich nicht genau über den Gegner, merkt nur irgendwie, dass er böse ist und haut so lange auf ihn ein, bis er tot ist.
Viele Artikel über Computerspiele, Homosexuelle, Abtreibung, usw. sie so schlecht und bitter, dass man heulen möchte, denn sie verdammen Menschen, die es überhaupt nicht verdient haben.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte hier keinerlei Meinungen schüren oder ähnliches, sondern nur zeigen (ähnlich wie Stefan hier), dass wir momentan mit den Waffen geschlagen werden, die wir sonst auf andere richten.

Vielleicht ist es an der Zeit, Verständnis für seine “Gegner” aufzubringen, sich vor dem Schreiben des nächsten Artikels über Dinge, die man für bedenklich hält, genau zu informieren und die Menschen im Vordergrund zu sehen und nicht die “Sache”.

Nachtrag: Da es nicht mein Ziel war, mit diesem Blogeintrag Stellung für die eine oder andere Seite im APS-Konflikt zu beziehen, sondern lediglich auf die Art des gegenseitigen Umgangs hinzuweisen (und der “Christen”-Teil hat rein gar nichts mit dem Kongress zu tun), habe ich den Eintrag noch einmal überarbeitet (danke Esther für den Hinweis).

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abschweifende Gedanken

Heute morgen, während des Gebets, ist es mir wieder passiert. Eigentlich will ich es nicht und irgendwie tut es mir auch leid, aber es kommt immer wieder vor…
Immer, wenn es mir auffällt, bekomme ich ein schlechtes Gewissen, aber es ändert sich nichts.
Heute morgen war aber etwas anders: Ich stellte mir die Frage, ob es wirklich so schlimm ist, während des Gebets mit den Gedanken abzuschweifen, ob das wirklich ein Zeichen von schlechtem Glauben ist.
Wenn ich mit meinem leiblichen Vater rede, kommen wir von einem Thema zum anderen, warum nicht auch bei meinem Vater im Himmel?
Warum erzähle ich ihm nicht einfach das alles, was mich so beschäftigt, dass ich dahin abschweife?
Doch dann saß ich wieder da: Darf man das?

Manchmal mag ich meine Prägung nicht…

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Noch 9 Wochen


Es dauert nicht mehr lange, bis wir heiraten und schon jetzt merken wir, wie die To-Do-Listen von Woche zu Woche länger und nicht etwa kürzer werden.
Trotzdem würde ich die Zeit jetzt dann langsam schommal als “Endspurt” bezeichnen.
Das Bild entstand übrigens heute in unserem “Planungsbüro” (mein Schreibtisch).

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